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Politik, Gesellschaft & Übergänge

Publico: In eigener Sache

Original post is here eklausmeier.goip.de/wendt/2023/06-publico-in-eigener-sache-2.


Von Alexander Wendt / / spreu-weizen / 13 min Lesezeit

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Liebe Leser von Publico,

möglicherweise haben Sie in den vergangenen Wochen erlebt, dass Probleme bei der Bestellung des Newsletters auftraten und an manchen Tagen der Newsletter verzögert ausgesendet wurde. Wir arbeiten daran, das Problem zu beheben – allerdings mit den sehr begrenzten Mitteln eines kleinen Mediums. Trotzdem sind wir zuversichtlich, demnächst das eine oder andere technische Problem hoffentlich befriedigend zu lösen. Generell braucht Publico eine schrittweise Erneuerung seiner technischen Plattform, die in ihren Grundzügen von 2017 stammt.
Herzlichen Dank also an dieser Stelle für Ihre Geduld und Ihre Unterstützung, ohne die es nicht möglich wäre, dieses Onlinemagazin anzubieten.

Vorübergehend erschienen auf Publico auch weniger Texte als sonst. Dafür gab es keine technischen, sondern einen gesundheitlichen Grund. In der Vergangenheit hatte ich schon mehrmals über mein Problem mit wiederkehrenden Depressionen geschrieben. Es fällt mir deshalb nicht schwer, es an dieser Stelle wieder zu tun.
Und das nicht nur als Erklärung, sondern auch ausdrücklich als Ermutigung an alle anderen in einer ähnlichen Lage, sich ärztliche Hilfe zu suchen und für sich zu überlegen – es empfiehlt sich nicht immer, aber manchmal eben doch – die eigene Umgebung davon in Kenntnis zu setzen.
In meinem Fall zählen neben Freunden und Bekannten auch die Leser von Publico zu diesem Umfeld.
Vielen Dank also auch für Ihre Hilfe und Geduld.

Alexander Wendt

25 Kommentare
  • Skepticus
    15. Juni, 2023

    Lieber Herr Wendt, ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen seelische und körperliche Gesundheit, bzw. Genesung. Dass Sie sich trotz der wiederkehrenden Erkrankung immer wieder zu journalistischen Höchstleistungen aufschwingen ist aller ehrenswert. In meinem persönlichen Umkreis habe ich Ihr journalistisches und unverzichtbares Schmuckstück, PUBLICO bekannt gemacht. Wir Leser schätzen Ihr Engagement sehr und ich vergleiche Sie gelegentlich mit Tucker Carlson, der gerade bei Fox News quasi halbwegs rausgeflogen ist, und nun auf Twitter seine Meinung zu einem nunmehr Millionenpublikum (was Ihnen auch zu wünschen wäre) sagt, sogar und explizit ohne Rücksicht auch auf Stamm-Republikaner (Politiker). Zudem ist er nicht per se ausdrücklich gegen Trump. Sie sehen, wie Tucker, die politische Lage tiefer und schreiben gegen Unvernunft an, alles im echten liberalen Sinne. Dafür möge Gott, das Schicksal, Ihre Gesundheit und Ihre Wille zur Wahrheit Ihnen Kraft geben.

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  • Hannes
    15. Juni, 2023

    Ich wünsche Ihnen alles erdenklich Gute und viel Kraft, wieder auf die Beine zu kommen!

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  • Werner Bläser
    15. Juni, 2023

    Ich wünsche Ihnen alles, alles Gute, Herr Wendt. Werden Sie gesund! Sie glänzen als Journalist nicht nur durch solideste Arbeit, sondern schaffen es auch immer, einen gemässigten Tonfall beizubehalten – darum beneide ich Sie besonders, mir geht öfters das Temperament durch.

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    • Stefan Edler
      18. Juni, 2023

      Sie gehören auf jeden Fall zur Handvoll vom obersten Regal. Bleiben Sie also Deutschland und Ihren Lesern bitte erhalten.
      Und ganz sicher laufen da Draußen oder unter den Dächern etliche herum, die Sie nicht nur als Journalisten hochschätzen.

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  • Heidi Bohley
    15. Juni, 2023

    Alles Gute, lieber Alexander Wendt:
    Am Ende wird alles gut und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es auch noch nicht das Ende!
    Ganz herzlich
    Ihre Heidi Bohley

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  • Albert Schultheis
    15. Juni, 2023

    Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen gute Besserung, Herr Wendt!
    Ihr
    Albert Schultheis

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  • Anna Sattler
    15. Juni, 2023

    Sehr geehrter Herr Wendt,

    ein mit wiederkehrender Drepression geschlagener Mensch ist wirklich übel dran –
    wie Rilkes Panther, erster Vers …
    Manchmal türmt sich die Welle bedrohlich auf, aber resigniert wird nicht, denn dann stürzt sie.

    Ich denke an Sie, gute Besserung,
    mit herzlichen Grüßen,

    Ihre Anna Sattler

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  • heckert
    15. Juni, 2023

    Gute Besserung Herr Wendt!

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  • Thilo Naumilkat
    15. Juni, 2023

    Ich wünsche Ihnen alles Gute und hoffe, dass Sie die Probleme bewältigen werden!
    Herzliche Grüße

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  • M. Groß
    15. Juni, 2023

    Vielen Dank für Ihre Arbeit. Die Artikel bei publico sprechen mich von allen Medien am meisten an und ich bin medial überall unterwegs. Ich wünsche Ihnen, dass sich Ihre Depressionen bessern, vielleicht gibt es einmal ein Wunder in Form eines guten Therapeuten. Der rein biologischen Sichtweise unserer heutigen Psychiatrie mit Medikamenten, Struktur, Bewegung und Gruppe als ALLEINIGE Haupt-Behandlungssäulen stehe ich skeptisch gegenüber. Es gibt sicher endogene Depressionen, aber es wird bei viel zu vielen Fällen behauptet. Ich habe bis jetzt bei jedem Menschen mit einer psychischen Störung etwas Außergewöhnliches in seinem Lebenslauf entdeckt, was andere nicht hatten, die keine psychischen Beschwerden haben. Insofern gebe ich nie die Hoffnung auf gelungene Psychotherapie auf und wenn es nur zur Verbesserung führt…aber nur meine Meinung als Dipl. Psych, die sich vielleicht auch noch ändert 😉

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  • K.D.Neumann
    15. Juni, 2023

    Danke, Herr Wendt für den Mut so etwas öffentlich zu machen. Alles Gute!

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  • Torsten Wilde
    16. Juni, 2023

    Lieber Herr Wendt,
    Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen gute Besserung. Ihre Artikel sind ein Leuchtturm in der Medienlandschaft.

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  • Andreas Roller
    16. Juni, 2023

    Sehr geehrter Herr Wendt,
    Ich wünsche Ihnen baldige Besserung.
    Ich weiß was das bedeutet.
    Umso mehr verdient Ihre Arbeit höchste Achtung.
    Sorgen Sie für sich.

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  • Thomas
    16. Juni, 2023

    Respekt. Alles Gute!

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  • Peter Groepper
    16. Juni, 2023

    sehr geehrter Herr Wendt, alles Gute für Sie und eine sich bessernde Gesundheit wünsche ich Ihnen aufrichtig und von Herzen. Sie werden dringend gebraucht als einer der besten Journalisten unserer Zeit und helfen mit Ihren mutig aktuellen und gleichzeitig zeitlos wertvollen Beiträgen unzähligen Menschen durch diese deprimierende Zeit. Peter Groepper

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  • Andreas Schmidt
    16. Juni, 2023

    Lieber Herr Wendt,

    Ihre Texte sind Lichtblicke und Juwelen in der deutschen Medienlandschaft, ich bewundere Sie fuer Ihr Talent und fuer Ihre Gabe, derartig zu schreiben.
    Bitte bleiben Sie zuversichtlich und werden Sie bald gesund. Auch ich kenne Anfluege von Schwermut (dieses Wort, ebenso wie das Wort Melancholie gefallen mir besser als Depression), vielleicht nicht in dem Ausmass wie Sie. Aber ich weiss um dieses Leid.

    Mit den besten Gruessen, Ihr Andreas Schmidt

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  • Maja Schneider
    16. Juni, 2023

    Danke, lieber Herr Wendt, für Ihre unverzichtbare Arbeit, sowohl hier als auch bei TE, wir wünschen Ihnen baldige Besserung, viel Kraft, Zuversicht und Geborgenheit in Ihrem nächsten Umfeld.

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  • Klaus
    16. Juni, 2023

    Lieber Herr Wendt,

    ich wünsche Ihnen alles erdenklich Gute, vor allem Gesundheit und dass Sie die Hoffnung nicht verlieren. Es gibt viel Licht, auch wenn einem alles oder vieles trüb erscheinen mag.

    Sie sind nicht allein! Leider zweifeln oft die Klugen zu sehr.

    Aber bedenken Sie: Rationale Intellektuelle sind in diesem Land rar gesäht. Wir brauchen Sie. Bitte bleiben Sie stark.

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  • P. Heller
    16. Juni, 2023

    Gute Besserung und eine schnelle Genesung, lieber Herr Wendt!
    Ihre Texte sind einmalig. Ich hoffe noch viel von Ihnen zu lesen.

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  • A. Iehsenhain
    17. Juni, 2023

    Sehr geehrter Herr Wendt,
    wenn ich daran denke, wie Sie es schaffen, komplexe Sachverhalte durch minutiöse Recherchen, die eine Fülle an Informationen kombinieren, die für mich sonst nur schwer fassbar wären, für den Laien verständlich zu machen und zudem in rhetorische, kleine Kunstwerke zu verwandeln, dass es für den Leser ein Genuss ist, kann ich mich nur vor Ihnen verneigen. Ich kann mir allerdings auch vorstellen, dass das Suchen und Finden und Sammeln des Materials für Ihre großartigen Texte eine oft schwere und bittere Kost darstellt. Inhaltlich müssen Sie sich meist mit Themen beschäftigen, die einen an der Welt verzweifeln lassen können. Ich fühle mich gelegentlich wie der Geist aus E. F. Benson’s «Mr. Tilly’s Seance», der nach seinem Ableben durch den Zusammenstoß mit einer Dampfwalze eine derartige Sitzung aus der Gegenperspektive wahrnimmt. Das Eintauchen in die Gedankenwelt der anwesenden Gesellschaft im Diesseits ist wie das Schwimmen durch „schweres, trübes Wasser“ und Mr. Tilly vernimmt mit Erleichterung dessen «Abtropfen», nachdem er die Köpfe der Versammelten wieder verlassen kann. Mit dem «schweren, trüben Wasser» der gegenwärtigen Informationsfluten habe auch ich zu kämpfen, aber wenn ich dann PUBLICO lesen darf, ist es, als zöge man mich wieder heraus und ich sehe plötzlich viel klarer. Ich sage Vergelt’s Gott dafür, Herr Wendt, und kann Ihnen nur alles Gute wünschen, bald wieder die helleren Gestade zu erreichen.

    Ihr treuer Leser
    A. Iehsenhain

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    • Stefan Wehlte
      21. Juni, 2023

      Lieber Herr Wendt, treffendere Worte als die vorstehenden von A. Iehsenhain, hätte ich selbst nicht finden können, so dass ich mich diesen von ganzem Herzen anschließen möchte. Sie sind und bleiben ein Licht in der Dunkelheit! In tiefer Dankbarkeit für Ihre Texte und mit den besten Wünschen für Ihr Wohlergehen, Ihr nicht minder treuer Leser S. Wehlte

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  • Kathrin Schwarzbach
    17. Juni, 2023

    Lieber Herr Wendt,
    Ich wünsche Ihnen baldige Genesung und alles Gute.
    Ich weiß, wovon Sie reden, hatte auch immer mal längere, zum Teil auch schwere depressive Phasen Was mir, nach vielen verschiedenen Therapieformen ebdlich half, war die Atemtherapie nach Ilse Middendorf. Alles Liebe und Sie haben hoffentlich ein fürsorgliches Umfeld, das Sie auffängt.
    Herzliche Grüße aus Österreich.
    Kathrin Schwarzbach

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  • E. Berger
    18. Juni, 2023

    Eigentlich ist mir bekannt, dass mit Depressionen nicht zu spassen ist. Dennoch war der erste Gedanke, der mir unkontrolliert in den Kopf schoss: Wer in diesen Zeiten keine Depressionen hat, muss eine wahre Rossnatur haben.
    Ich schliesse mich meinen Vorrednern an und wünsche Ihnen, Herr Wendt, alles Gute, Sie haben es verdient.

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  • Joachim
    22. Juni, 2023

    Gute Besserung, lieber Herr Wendt !

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  • Matthias Popp
    28. Juni, 2023

    Lieber Herr Wendt,
    Hoffentlich kann es Ihnen auch nur ein ganz klein wenig helfen, zu wissen, wie sehr Sie gebraucht werden.
    Es ist nicht geschwindelt: Es sind gerade auch Ihre Texte in den letzten 3+ Jahren gewesen, die MIR mit meiner großen D geholfen haben.
    Ich wünsche Ihnen viele, viele Unterstützer in Ihrer Nähe.
    Matthias Popp

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Original: Publico: In eigener Sache

Liebe Leser von Publico: Dieses Onlinemagazin erfüllt wie eine Reihe von anderen Medien, die in den letzten Jahren entstanden sind, eine zentrale und früher auch allgemein selbstverständliche publizistische Aufgabe: Es konzentriert sich auf Regierungs- und Gesellschaftskritik. Offensichtlich besteht ein großes Interesse an Essays und Recherchen, die diesen Anspruch erfüllen. Das jedenfalls zeigen die steigenden Zugriffszahlen.
Kritik und Streit gehören zur Essenz einer offenen Gesellschaft. Für einen zivilisierten Streit braucht es gut begründete Argumente und Meinungen, Informationen und Dokumentationen von Fakten. Publico versucht das mit seinen sehr bescheidenen Mitteln Woche für Woche aufs Neue zu bieten. Dafür erhält dieses Magazin selbstverständlich kein Steuergeld aus dem Medienförderungstopf der Kulturstaatsministerin Claudia Roth, kein Geld aus dem Fonds der Bundeszentrale für politische Bildung (obwohl Publico zur politischen Bildung beiträgt) und auch keine Überweisungen von Stiftungen, hinter denen wohlmeinende Milliardäre stehen. Ganz im Vertrauen: Publico möchte dieses Geld auch nicht. Die einzige Verbindung zu diesen staatlichen Fördergeldern besteht darin, dass der Gründer des Magazins genauso wie seine Autoren mit seinen Steuern dazu beiträgt, dass ganz bestimmte Anbieter auf dem Medien- und Meinungsmarkt keine Geldsorgen kennen. Es gibt nur eine Instanz, von der Publico Unterstützung annimmt, und der dieses Medium überhaupt seine Existenz verdankt: die Leserschaft. Alle Leser von Publico, die uns mit ihren Beiträgen unterstützen, machen es uns möglich, immer wieder ausführliche Recherchen, Dossiers und Widerlegungen von Falschbehauptungen anzubieten, Reportagen und Rezensionen. Außerdem noch den montäglichen Cartoon von Bernd Zeller. Und das alles ohne Bezahlschranke und Abo-Modell. Wer unterstützt, sorgt also auch für die (wachsende) Reichweite dieses Mediums.
Publico kann dadurch seinen Autoren Honorare zahlen, die sich nicht wesentlich von denen großer Konzernmedien unterscheiden (und wir würden gern noch besser zahlen, wenn wir könnten, auch der unersetzlichen Redakteurin, die Titelgrafiken entwirft, Fehler ausmerzt, Leserzuschriften durchsieht und vieles mehr).
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Die Redaktion