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Politik, Gesellschaft & Übergänge

Publico Fundstück: Wer kennt diesen Mann?

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Von Alexander Wendt / / spreu-weizen / 18 min Lesezeit

Wie auf Publico zu lesen, gilt der kanadische Bestsellerautor Jordan B. Peterson mittlerweile als ideeller Mittäter des Moschee-Massakerschützen von Christchurch. Dazu kommt noch ein zweiter Mann im Sympathisantensumpf, nämlich ein Österreicher. Genaugenommen zwei. Zu denen später.

Nicht, dass Peterson irgendeine Verbindung zu dem Attentäter Brenton Tarrant gehabt hätte. Aber der Autor („12 Rules for Life“) ließ sich knapp einen Monat vor der Tat bei einer Lesung mit einem Mann fotografieren, der ebenfalls keine Verbindung zu Tarrant hatte, dafür aber ein T-Shirt trug, auf dem er sich als „Proud Islamaphobe“ bezeichnete, und sich laut Shirt-Aufdruck gegen Homophobie, Genitalverstümmelung, Terroranschläge und anderes aussprach. Da eine Buchhandelskette in Neuseeland Petersons Bücher daraufhin wegräumte, wurde der Autor unter anderem bei Spiegel Online („Buchläden in Neuseeland verbannen Jordan Peterson aus dem Regal“) erfolgreich in Mithaftung genommen. Vor Kurzem hatten übrigens schon linke Druckgruppen verhindert, dass Peterson eine Gaststipendium in Cambrigde wahrnehmen konnte, zu dem er bereits eingeladen war. Wobei dort die Anklagepunkte laut „Guardian“ noch etwas anders lautete: „He has railed against Marxism“. Und außerdem gegen Gendersprache und Gesinnungspolizisten an angelsächsischen Universitäten.

Als zweiter Prominenter unter den Mittätern des Christchurch-Schützen ist jetzt der österreichische Identitäre Martin Sellner Ziel von Ermittlungen. Von Sellner zu dem Attentäter besteht zwar keine Verbindung – aber umgekehrt: Tarrant hatte Sellner vor einiger Zeit Geld auf ein Spendenkonto überwiesen. Der österreichische Staatsschutz ermittelt deshalb gegen Sellner wegen möglicher „Unterstützung einer terroristischen Vereinigung“, und durchsuchte seine Wohnung. Bisher gibt es außer Tarrant keine weiteren Täter und deshalb auch keine bekannte Vereinigung. Es ist auch nicht ganz klar, was Sellner an der Geldüberweisung eines vor dem 15. März 2019 noch unbekannten Mannes hätte auffallen sollen.

Im vergangenen Jahr urteilte ein Gericht in Graz, die Identitären seien keine kriminelle Vereinigung, sondern übten eine „im Kernbereich legale Tätigkeit“ aus.

Das Attentat von Christchurch hatten die Identitären in Österreich schon vorher verurteilt. Beziehungsweise, wie Spiegel Online schrieb: „Zuvor noch hatten die ‚Identitären’ versucht, sich vom Attentäter von Christchurch zu distanzieren.“ (Sellner spendete übrigens den Betrag für karitative Zwecke, als er erfuhr, von wem die Überweisung stammte.)

Da offenbar schon eine Mitschuld abgeleitet werden kann, wenn jemand für eine Minute neben jemand anderem mit einem Motto-T-Shirt stand oder von jemandem Geld überwiesen bekam, der später ein Verbrechen verübte, weist Publico daraufhin, dass Sellner vor einiger Zeit in Wien wiederum mit einem älteren Mann* gesehen wurde.

Wer kennt den Raucher und Bartträger? Hinweise nehmen alle Qualitätsredaktionen entgegen, außerdem der Staatsschutz und gewöhnliche Polizeidienststellen.

  • Es soll sich um einen Staatsangestellten handeln, der regelmäßig in der Hofburg gesehen wird.
30 Kommentare
  • Bernd Zeller
    27. März, 2019

    Doch, schon mal auf einem Cartoon von Manfred Deix gesehen.

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  • Jens Richter
    27. März, 2019

    Wir erinnern uns: in den späten 60ern saß Helmut Schmidt in einem Straßencafé, rauchte eine Mentholzigarette, trank einen schwarzen Kaffee und las DIE ZEIT. Just in diesem Moment fuhr eine Straßenbahn vorbei (Linie 13!), in der sich niemand anderer als Ulrike Meinhof befand, die zufällig(?) ebenfalls DIE ZEIT las. Diese Szenerie wurde von einem mutigen Kämpfer gegen rechts fotografiert. Wer jetzt noch behauptet, Schmidt hätte an der Entführung und Ermordung Hanns Martin Schleyers nicht mitentführt und mitermordet, fühlt falsch und muss sich in die rechte Ecke stellen zum Schämen.

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  • Reiner Arlt
    27. März, 2019

    Ich habe Sellner auch mal 100 Euro überwiesen. (Für das Anti-Schleuser-Schiff.) Muss ich auch mit einer Durchsuchung rechnen?

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    • Jens Fruhstorfer
      27. März, 2019

      Ich auch. Da können wir im Knast ja Skat spielen. Hier sind nur noch geistig verrückte.

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    • Lichtenberg
      27. März, 2019

      Tja, dann muß Sellner den Hunni jetzt an die SPD weitersenden. Dumm gelaufen.

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    • Christa Ludwig
      27. März, 2019

      Ich ebenso, denn ich ziehe den Hut vor diesen jungen Leuten, die für sich und ihre Familien soviel riskieren.
      Anders als diese Großmäuler, die glauben machen wollen, wie sie damals das III. Reich verhindert hätten.

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      • Thomas Schweighäuser
        1. April, 2019

        …während «diese jungen Leute» sehr glaubhaft glauben machen können, dass sie das III. Reich keinesfalls zu verhindern versucht hätten, «damals».

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    • Duisburger
      28. März, 2019

      Habe auch Herrn Sellner im Zuge des vergeblichen Ringens gegen den Migrationspakt Geld überwiesen. PayPal war damals aber schon weiter und teilte mir mit, dass man Na#is kein Geld schicken darf. Was für ein Glück, sonst müsste ich das schöne Innenministerium verlassen, in dem ich arbeite. Der Radikalen Erlass aus den 70ern feiert gerade ohnehin Auferstehung. Gut dass die Gewerkschaften schon Dossiers anlegen. Stalinismus mit freundlichem Antlitz reloaded

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  • Sabine Schönfelder
    27. März, 2019

    Auch der Linke, sonst eher etwas bräsig und faul, ist in seinen pragmatischen Momenten durchaus in der Lage, das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden.
    Peterson, der alte Antigenderist mit weltweiter Anhängerschaft, wird mit der originellen Idee der Verschwörungstheorie eines ‘ rechten globalen Netzwerkes’, gedanklich initiiert von einem mordenden Muslimhasser, in einen Topf geworfen. Feind ist Feind, da macht der grün-linke Ideologe, ohnehin ein Gegner der verschiedenen Standpunkte, keinen Unterschied. Läßt sich sowieso alles zusammen viel besser agitieren! Der Muslim kommt nach Deutschland aufgrund der Klimaverschiebung, und wer ist schuld??? Na, also! Den Mann auf Ihrem Foto kenne ich, aber ich bin mir nicht sicher, ob er selbst noch weiß wer er ist, denn als er sich unlängst in Israel vor einer recht berühmten Mauer rumtrieb, wußte er auf Nachfrage nicht, um welches Bauwerk es sich handelte. Wahrscheinlich kennt er auch den jungen Mann, auf dem Bild neben ihm, nicht. Er möchte aber gerne, las ich, daß Österreicherinnen einen Schleier tragen. Ich denke, er heißt Abbas.

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  • Helene
    27. März, 2019

    Herrlich geschrieben, Herr Wendt! Warum bleibt mir trotzdem das Lachen so ein bißchen im Halse stecken und fürchte ich, daß die Vernunft immer weiter abnimmt?

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  • caruso
    27. März, 2019

    Das Foto am Ende des Artikels…..Spitze!!! Ich habe mich schief gelacht. Und das war sooooo wohltuend nach dem vielen Blödsinn, was Spiegel & co verzapft haben. Danke!
    lg
    caruso

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  • Abifiz
    27. März, 2019

    Köstlich! Und sehr, sehr gelungen.

    Ihre «Glossen» werden qualitativ immer besser, Herr Wendt.

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  • Christian BC Jansson
    27. März, 2019

    Ähm… wenn der Tarrant Geld an die IBÖ gespendet hat, dann müsste doch eigentlich der Tarrant angeklagt werden, eine «im Kern legale» N(!)GO unterstützt zu haben, oder verstehe ich da was falsch?
    Wie hilft man denn einem einzelnen Terrorhansel, wenn man von dem Geld annimmt, ohne dass man den überhaupt kennt?!
    Kapiere ich ehrlich gesagt nicht…

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  • Andreas Walter
    27. März, 2019

    Ich habe heute morgen auch etwas seltsames entdeckt (in einem Artikel der Epoch Times):

    a2835844 Epoch Times (bei Google eingeben, ohne Anführungszeichen)

    «Nach Angaben der Staatsanwaltschaft war Tarrants Spende den Behörden schon länger bekannt. Da sie deutlich höher ausfiel als sonstige Spenden an die IBÖ, sei sie überprüft worden.»

    Warum wurde diese Information dann aber nicht auch sofort an die Behörden/Staatsanwaltschaft in Neuseeland (beziehungsweise Australien oder Interpol) weitergeleitet?

    Dann hätte der Anschlag noch rechtzeitig verhindert werden können.

    Also ist die Staatsanwaltschaft Graz in Österreich doch daran schuld, dass diese 50 Menschen jetzt tot sind.

    Oder wurde es sogar weitergeleitet, und haben dann die Kiwis gepennt? Oder Interpol?

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    • Jonny
      27. März, 2019

      Ja, das gibt zu denken, sie wussten ja auch, dass er in Österreich unterwegs war:

      Am Donnerstag hatte das Innenministerium Erkenntnisse veröffentlicht, wonach sich Tarrant bei seinen Reise durch Europa auch in Österreich aufgehalten hatte. Laut Medienberichten kam er am 26. November in Wien an und besuchte anschließend auch Salzburg, Innsbruck und Kärnten.»

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  • Wanninger
    27. März, 2019

    An Schmäh hat er schon, der Herr Professor Van der Bellen. Und das öffentliche Rauchen auf der Straße könnte man auch als Akt der Unangepasstheit interpretieren. Obwohl ein Grüner, hat er sich bei der Angelobung der ÖVP/FPÖ-Regierung durch seinen unaufgeregten Stil auch positiv hervorgetan. Aber wusste er bei dem Foto, wer neben ihm steht?

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  • Gerhard
    27. März, 2019

    Unschwer zu erkennen. Das Schmuddeligste, was je in der Präsidialkanzlei der Wiener Hofburg gesessen ist.
    Alexander van der Bellen, Prof. , so genannter Wirtschaftswissenschaftler. Nennt sich Bundespräsident der Republik Österreich. Nach aufgeflogenen Wahlmanipulationen bei der Stichwahl, nach der folgenden Wahlwiederholung, nach tagelang verzögerter Auszählung der Briefwahlstimmen, mit dünner Mehrheit zum BP gewählt worden. Nach dem Urnenwahlgang ist der Gegner noch mit guten 2% voran gelegen.
    Offensichtlich gibt es nicht nur in Deutschland «eigenartige» Wahlvorgänge.
    Jedenfalls kein Präsident, der die Anliegen der Bürger vertritt, vielmehr jene seiner Klientel und der in den letzten vier Jahren zahlreich Zugewanderten.
    Was so alles in den Haufen, der sich «Identitäre» nennt, hinein interpretiert wird, grenzt schon an gemeingefährlichen Stumpfsinn, bzw. hat diese Grenze längst überschritten. Es handelt sich um eine Gruppe von Spinnern, die jede Form von Staatsautorität ablehnt. Die Mainstreampresse stempelt sie jedoch als hochaktive Terroristen ab. Ebenso die rote Politikopposition inklusive derer ihr nach wie vor hörigen Justiz. Lenkt jedoch, wie erwünscht, von den wahren Problemen ab, die dreißig Jahre sozialistische Regierung hinterlassen haben.
    Die Medienhinrichtung des hochangesehenen Jordan. B. Peterson zeigt den absoluten Vernichtungswillen der «politisch Korrekten» gegenüber allen Andersdenkenden. Gegenüber allen, die noch in irgendeiner Form zu folgerichtigen Denkprozessen fähig sind. Gegenüber allen, die ihre Meinung noch auf Grund von Fakten bilden und nicht idiotischen, laut gebrüllten Parolen hinterherhecheln.
    Dies betrifft in erster Linie unsere lieben Freunde im Norden. Dort ist vor kurzem was passiert, was niemals passieren sollte. Die Idiotie hat die Macht auf allen Ebenen übernommen. Die Vernunft ist großteils bereits geflüchtet und flüchtet immer noch. Was bleibt . . .
    Furchtbar schade um dieses so großartige Land.

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  • Peter Wichmann
    27. März, 2019

    Also, wenn ich mir den Pennerbart wegdenke … Frank-Walter Steinmeier?

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  • Stephan
    27. März, 2019

    Soviel steht fest: die Aufnahme ist in einer größeren Stadt Mitteleuropas gemacht worden. Sie wirkt nicht gestellt, sie erinnert an schnell gemachte Erinnerungsfotos von Fans (rechts) mit dem Objekt ihrer Verehrung (links). Wahrscheinlich handelt es sich um einen Opernsänger (Fach: Baritonbuffo) oder Schauspieler (als Typ in Vorabendserien einsetzbar als Opa in Unternehmerfamilien, emeritierter Professor, Kunsthändler u.ä.) Es könnte auch ein Laiendarsteller aus der Werbebranche (Zigarette!) sein – insgesamt eine eher unscheinbare Person, eben der Großvater von nebenan. Ein Typ, dem wir täglich so häufig begegnen, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass er identitär identifiziert werden kann. Herr Wendt – klären Sie uns auf!

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  • Reiner Hohn
    27. März, 2019

    Lol. Ich, ich. Ist das nicht ein grüner österreichischer Khmer?😂

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  • Max Mertens
    27. März, 2019

    Prachtvoll! Ach, es ist ja alle so zum Heulen! Wie lange noch werden welche auch immer Verantwortliche unsere Geduld strapazieren?

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  • oldman
    27. März, 2019

    Der galoppierende Irrsinn der linksgrünen Mafia auf dem gesamten Erdball hat mal wieder etwas gefunden. Bei den Mord- und Schandtaten der üblichen Verdächtigen wird sofort der kranke Einzeltäter mit völlig unklarem Motiv und natürlich keinerlei Hintergrund postuliert.
    Wenn aber einmal ein ganz offenbar übergeschnappter Typ, den man aufgrund des von ihm gelieferten Manifests noch nicht einmal so glasklar einordnen kann, aufgrund seiner Zielgruppe zu dem erklärten Feindbild passt, ja dann gelten die tagaus, tagein produzierten Phrasen von Unschuldsvermutung und Aufklärungsbedarf plötzlich nicht mehr.
    Sofort sind Motiv, Ursache und selbst die vermeintlichen «Hintermänner» glasklar. Und damit die genasführte Öffentlichkeit diese Propaganda frisst, wird der Schwachsinn ständig und mit Lautstärke wiederholt. Könnte natürlich auch etwas mit anstehenden Wahlen zu tun haben, eine Recherchefunktion haben Erzeugnisse wie Spiegel oder SPON ja eh nicht mehr, ihr Sinn und Zweck ist Stimmungsmache, gut bewiesen am Beispiel von Peterson oder Sellner.

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  • Raas Clitorius
    27. März, 2019

    «Tarrant hatte Sellner vor einiger Zeit Geld auf ein Spendenkonto überwiesen. Der österreichische Staatsschutz ermittelt deshalb gegen Sellner wegen möglicher „Unterstützung einer terroristischen Vereinigung“, und durchsuchte seine Wohnung.»
    Aha. Sellner hat von Tarrant eine Spende bekommen und unterstützt deswegen möglicherweise «eine terroristische Vereinigung. Die Logik ist zwingend – wenn man ohne Großhirn auskommt.

    1. Ich denke Tarrant war EINZELTÄTER? Hat er mit sich selbst eine kriminelle Vereinigung gegründet? Oder verkürzt sich das Maß der offiziellen Lügenintervalle auf’s Lächerlichste?
    2. Wenn Sellner in Haftung für einen erhaltenen Geldbetrag genommen wird, so muß konsequenterweise ein SWAT-Team die Stadtwerke von Christchurch stürmen und den ganzen Puff dichtmachen, da die mit bezahlten Strom- und Wasserlieferungen und Müllabfuhr ebenfalls eine «kriminelle Vereinigung» (Mäneken Tarrant) unterstützt haben. Die Eiertänze werden immer grotesker und ungenierter…

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  • P.Gross
    28. März, 2019

    Nicht dass es dem van d. Bellen nun so ergeht, wie seinerzeit H.Broder zwangsbekuschelt in den Armen der vergleichsweise aparteren Frau Weidel. Obwohl, wär´ mir mittlerweile auch egal: die Grünen – egal wo verortet – sind dito gnadenlos.

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  • Stefanie Z.
    28. März, 2019

    Tarrant hätte sein Geld an die CDU spenden sollen. Die hat in den letzten Jahren ja nun weit mehr für den Akzelerationismus getan, als die IB. Außerdem hätte sie den Spender sicher anonym gehalten – Ehrenwort!

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  • Plutonia
    28. März, 2019

    Ist denn die gesuchte Person neben Martin Sellner überhaupt ein «Mann»? Ist das bewiesen? Ist das politisch korrekt, so etwas einfach zu behaupten? Wir wissen doch mittlerweile, dass das Geschlecht nur ein soziales Konstrukt ist und manchmal auch von der Tagesform und Stimmung abhängen kann. Also, bis man diese Person nicht gefragt hat, wie und als was sie sich fühlt, ist und bleibt ihre sexuelle Identität unklar. Oder habe ich da etwas falsch verstanden?

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  • Fantomas
    28. März, 2019

    Sehr schön das Foto mit dem älteren Herrn mit Bart. Ja, wer ist das wohl ? Was sagt denn unser politisch korrekter Hofjournalist von ZIB 2 dazu ? Armin Wolf ist doch großer Fan dieses Herrn mit Bart. Oder muss er erst seinen Spezl H.Prantl aus München dazu befragen ?

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  • Günther müller
    29. März, 2019

    Ich bin bildungsfern und habe da etwas nicht verstanden ? Ein späterer Attentäter hat Herrn Sellner Geld
    gespendet und wird daher vom österreichischen Staatsschutz der Unterstützung verdächtigt? Das wäre doch
    aber nur der Fall, wenn Herr Sellner dem späteren Attentäter Geld geschickt hätte? Sehe ich das falsch ?

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  • Ralph König
    1. April, 2019

    Ich schlage vor, Herr Sellner spendet den GRÜNEN mal 5 Euro. Im Sinne der sich etablierenden Kontaktschuld müsste sich die Habeck’sche Weltuntergangssekte umgehend auflösen.

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  • Emil Kriemler
    4. April, 2019

    Sehr geehrter Herr Wendt,
    bitte senden Sie doch dieses Foto an Herrn Kurz, damit er seine Abklärungen bez. Rechtsextremen-Unterstützern entsprechend ausweiten kann, danke.

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Original: Publico Fundstück: Wer kennt diesen Mann?

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